Architektur

Das Design der Cité du Temps stammt aus der Feder des weltbekannten japanischen Architekten und Pritzker-Preisträgers Shigeru Ban.

Das Gebäude befindet sich zwischen den historischen Gebäuden von Omega und dem neuen Hauptsitz von Swatch. Die Konstruktion, welche scheinbar mühelos etwas erhoben auf Pfeilern steht, zeichnet sich durch eine moderne Glasfassade aus, die Leichtigkeit und Transparenz widerspiegelt.

Während gerade Linien und rechte Winkel die Etagen über den elegant geschwungenen Arkaden im Erdgeschoss charakterisieren, sticht die Nicolas G. Hayek Conference Hall im vierten Stock mit ihrer elliptischen Form und der kunstvollen Mosaikfassade buchstäblich heraus.

Die Türen der Conference Hall stehen ausschliesslich für interne Zwecke der Swatch Group offen.

«The Cité du Temps encourages a natural connection between the Omega and Swatch campus.»

Shigeru Ban

«A continuous arched pilotis space at the ground floor forms a physical connection between the two campuses. From this space, you can access the museum spaces, starting at the 1st floor, which were built with the most advanced timber technology in the world.»

Shigeru Ban

NACHHALTIGKEIT

Dem Thema Nachhaltigkeit wurde bei der Planung und Umsetzung des neuen Cité du Temps Gebäudes besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Dabei wurde ein grosses Augenmerk auf die Nutzung von natürlichen und nachhaltigen Ressourcen gelegt, welche zu einem wesentlichen Teil zu einer optimalen Energiebilanz beitragen.

100% HOLZ AUS SCHWEIZER WÄLDERN

Beim Bau des Cité du Temps Gebäudes ist ausschliesslich Holz aus Schweizer Wäldern zum Einsatz gekommen, zum überwiegenden Teil Fichtenholz. Insgesamt wurden knapp 1‘618 Kubikmeter davon benötigt – eine Menge, die in der Schweiz in weniger als 2 Stunden wieder nachwächst.

ENERGIEKONZEPT

Das Energiekonzept, das auf Solartechnologie und Grundwassernutzung beruht, ermöglicht es, Gebäudefunktionen wie Lüftung, Kühlung, Heizung und Grundbeleuchtung sowohl für das Cité du Temps Gebäude als auch für das benachbarte Swatch Gebäude autonom – also ohne fremde Energiequelle – zu betreiben.

GRUNDWASSER­NUTZUNG

Das Grundwassernutzungs­konzept, das die Beheizung und Kühlung der Cité du Temps absichert, basiert auf einem ausgeklügelten System von Austausch und Speicherung, welches die geothermischen Bedingungen vor Ort optimal nutzt. Insgesamt sind neun unterirdische Brunnen auf dem gesamten Areal verteilt. Ausserdem gehören zwei ehemalige Öltanks zur Anlage, die zu riesigen Wasserspeichern umfunktioniert wurden.

SOLARENERGIE

Mit einer Fläche von insgesamt 240 m2 installierter Fotovoltaik werden Gebäudefunktionen wie Lüftung, Kühlung, Heizung und Grundbeleuchtung ermöglicht. Dank dieser Anlage wird pro Jahr rund 40.5 MWh Strom gewonnen, was dem Durchschnittsverbrauch von 12 Haushalten entspricht.

FACTS ÜBER DAS GEBÄUDE

100%

Schweizer Holz

1’618 m3

verbautes Schweizer Holz

80 m

Länge des Gebäudes

17 m

Breite des Gebäudes

28 m

Höhe des Gebäudes

7'061 m2

Geschossfläche des ganzen Gebäudes

2'100 m2

Glasfläche

< 2 h

Dauer, in der die verbaute Holzmenge in Schweizer Wäldern wieder nachwächst

240 m2

Fotovoltaikfläche

40.5 MWh

jährlich durch die Fotovoltaik­anlage gewonnener Strom

6.75 cm

Dicke eines Glaselements in den Arkaden

14

Arkaden im Erdgeschoss

15 m

Spannweite einer Arkade

700 m2

Mosaikfläche

1.5 Mio.

Mosaiksteine

2 cm x 2 cm

Masse eines Mosaiksteinchens

30

Gruppen aus Holzstützen

15 m

Spannweite zwischen den Gruppen aus Holzstützen

1 / 6

Omega Museum

Das OMEGA Museum wird am 2. Juli 2019 seine Türen öffnen.

Planet Swatch

Die zweite Etage der Cité du Temps bietet eine Zeitreise der besonderen Art – in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Marke Swatch. Zu erleben sind faszinierende Designs und überraschende Kunstwerke: ein Fest für die Fantasie, denn Planet Swatch ist viel mehr als nur ein Museum!

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